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Bevölkerungsstatistik St. Margarethen

Statistische Daten gelten im allgemeinen als eine eher „trockene“ Angelegenheit, aber sie können spannend werden, wenn wir z.B. mit Hilfe der Einwohnerstatistik und der Staatsbürgerschaftsliste unsere Heimatgemeinde ein bisschen genauer anschauen und vergleichen. Zwei Beispiele dafür werden hier vorgestellt:

1. Jung und Alt

St. Margarethen hat z.B. mit 17,1% einen leicht geringeren Anteil der jungen bis sehr jungen Bevölkerung (0 - 20 Jahre) im Vergleich zum gesamten Burgenland mit 18,6% und ganz Österreich mit 20,6%*.

Hingegen ist die Gruppe der Menschen im sogenannten „erwerbsfähigen Alter“ (20 - 65 jährige) in St. Margarethen mit 64,9% größer als im Burgenland (61,9%) und Österreich (ebenfalls 61,9%).

Die Anzahl der EinwohnerInnen, die älter sind als 65 Jahre, entspricht mit 18% ungefähr jener der ganz jungen; sie liegt leicht unter dem Prozentanteil der Über- 65- jährigen im Burgenland (19,5%) und leicht über dem Prozentanteil dieser Altersgruppe in Österreich (17,7%).

Von der Altersgruppe aller Über- 65- jährigen wiederum sind in St. Margarethen 45% älter als 75 Jahre (Burgenland: 49,9%, Österreich: 46,9%).

St. Margarethen ist eine Gemeinde mit einem altersmäßig starken „Mittelbau“, von der Altersgruppe der 46 - 50 jährigen (gemessen an der Gesamtgruppe der 20 - 65 jährigen) mit 14,1% den stärksten Anteil bildet, dicht gefolgt von jener der 51 - 55 jährigen mit 13%.

(Gemessen an der Gesamtzahl der EinwohnerInnen ist die Gruppe der 46 - 55 jährigen mit 17,6% gleich stark wie jene der ganz Jungen.)

Anhand dieser Daten lässt sich sehen, dass St. Margarethen jetzt noch einen vergleichsweise geringeren Anteil alter bis sehr alter Menschen hat, der aber aufgrund der hohen Repräsentanz der Gruppe der jetzt 46 - 55 jährigen in den kommenden 20 - 25 Jahren anwachsen wird – ein schon heute deutliches Signal im Hinblick auf die Planungserfordernisse im Zusammenhang mit Versorgung und Pflege alter Menschen in unserer Gemeinde.

2. Eine bunte Mischung

Zur Bevölkerung mit einem Hauptwohnsitz (2.703 EinwohnerInnen) zählen 81 Menschen anderer Nationalität, das sind rund 3%. Den höchsten Anteil dieser Gruppe stellen 33 Menschen aus Deutschland (das sind 40,7% der Gruppe der EinwohnerInnen mit Hauptwohnsitz und anderer Nationalität), gefolgt von 25 Menschen aus Ungarn (30,9% der Gruppe anderer Nationalitäten).

Die restlichen 23 EinwohnerInnen mit anderer Nationalität kommen aus folgenden Ländern: Bulgarien, Bosnien und Herzegowina, Kanada, Schweiz, Kroatien, Italien, Russische Föderation, Slowakei, Schweden, Ukraine, Vereinigte Staaten, Kosovo.

Nehmen wir jene EinwohnerInnen dazu, die hier einen Nebenwohnsitz haben, so ergibt sich eine Gesamtbevölkerung von 3041 BewohnerInnen, von denen 133, also 4,4% eine andere Nationalität haben. Damit liegt der Ausländeranteil noch unter jenem des gesamten Burgenlandes mit 6,1% und weit unter jenem Österreichs mit 11,5%.

Auch bei der Gesamtzahl aller BewohnerInnen mit Haupt- und Nebenwohnsitzen bilden die Menschen aus Deutschland die größte Gruppe, wieder gefolgt von jenen mit ungarischer Nationalität; die Verteilung der übrigen Nationalitäten entspricht jener der Staatsbürgerliste der EinwohnerInnen mit Hauptwohnsitzen – mit einer Ausnahme: gegenüber der Staatsbürgerschaftsliste der EinwohnerInnen mit Hauptwohnsitz stellen bei jener, die Haupt- und Nebenwohnsitze erfasst, die Menschen mit rumänischer Nationalität mit 29 Personen (davon 28 Frauen) die drittstärkste Bevölkerungsgruppe in der Gesamtgruppe der EinwohnerInnen mit anderer Nationalität.

*Diese und alle folgenden Prozentangaben sind gerundet.

Quellen:
ŸEinwohnerstatistik- Alterspyramide. Stichtag: 25.05.2012
ŸStaatsbürgerschaftsliste Nationalität alle, 25.06.2012
ŸStaatsbürgerschaftsliste Nationalität HWS, 25.06.2012
ŸStatistik Austria, Statistik des Bevölkerungsstandes, erstellt am 14.05.2012: Bevölkerung zu Jahresbeginn seit 2002 nach zusammengefasster Staatsangehörigkeit – Österreich
ŸStatistik Austria, Statistik des Bevölkerungsstandes, erstellt am 14.05.2012: Bevölkerung zu Jahresbeginn seit 2002 nach zusammengefasster Staatsangehörigkeit - Burgenland